13. April 2024

Podiumsdiskussion zu Ernährung und Klimawandel

Bad Zweesten – Zu einer Diskussion mit dem Thema „Ernährung und Klimawandel – Richtig Ackern, Richtig Essen“ hatte Martin Häusling (Die Grünen/EFA) am 13.04.2024 ins Kurhaus  geladen. Neben dem Europarlamentarier Häusling saßen Sarah Wiener (MdEP), Florian Schwinn (Autor) und Tim Treis (Sprecher der VÖL Hessen) auf dem Podium.

In seinem Impulsvortrag ging Treis insbesondere auf den Strukturwandel in der Landwirtschaft ein.

Die anschließende Diskussion, geleitet von Boris Mijatovic (MdB), gab den rund 80 Besucher*innen der Veranstaltung die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen. Dabei ging es u.a. um die Gestaltung der Förderung der Landwirtschaft im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik der EU.

Eine ausführlichen Bericht zur Veranstaltungen finden Sie im HNA Artikel unter dem unten angefügten Link.

Weitere Beiträge

Weltbodentag 2025 – VÖL Hessen ruft zu einem nachhaltigen Umgang mit der überlebenswichtigen Ressource Boden auf

Wer an Archive denkt, hat oft staubige Akten und alte Bücher im Kopf. Doch auch Böden können Archive sein – voller spannender Spuren vergangener Zeiten. Sie bewahren Zeugnisse der Natur- und Kulturgeschichte, oft direkt unter unseren Füßen. In besonderem Maße tun dies sogenannte Archivböden. Dieser Bodentyp ist heute zum Boden des Jahres 2026 ernannt worden, mit dem Hessischen Landwirtschaftsminister Ingmar Jung als Schirmherrn.

Vorsorgeprinzip ausgehebelt, Wahlfreiheit genommen und kein Verbot von Patenten auf Saatgut

Heute Morgen wurde das Ergebnis der Trilogverhandlungen zwischen EU-Kommission, Rat und Europaparlament zur Regulierung der Neuen Gentechnik (NGT) bekannt. Zentrale Punkte sind die Zulassung von Patenten und ein beschleunigtes Zulassungsverfahren ohne umfassende Risikobewertung für Umwelt und Gesundheit für NGT-veränderte Pflanzen.

Stromtrassen-Ausbau: Erleichterungen für Öko-Betriebe erreicht

Der Ausbau der großen Stromtrassen SuedLink und Rhein/Main-Link bringt für viele landwirtschaftliche Betriebe erhebliche Eingriffe in den Boden mit sich. Die Erdkabel werden in einer Tiefe von rund 1,5 Metern verlegt, der dazugehörige Schutzstreifen ist je nach Abschnitt zwischen 8 und 22 Meter breit. Dadurch kommt es zu umfangreichen Erdarbeiten, die auch langfristige Auswirkungen auf die Bewirtschaftung haben können.