20. Juni 2025

Praxisforschungsnetzwerk zeigt Hessens Innovationskraft auf den Ökofeldtagen

Auf dem Wassergut Canitz in Sachsen trafen sich am 18. und 19. Juni rund 360 Aussteller und ca. 10.000 Besucher:innen zu den Ökofeldtagen. Zentrales Thema war der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser in der Landwirtschaft – ein Thema von höchster Relevanz angesichts zunehmender klimatischer Herausforderungen. Unter den Ausstellenden: das Praxisforschungsnetzwerk Hessen (PFN Hessen) mit einem Stand und neun Demonstrationsparzellen, auf denen zukunftsweisende Ansätze für eine wasserschonende Landwirtschaft präsentiert wurden.

Gut besucht und stark nachgefragt

Der PFN-Stand, mit seinem praxisnahen Einblick in Hessens Innovationskraft im Bereich Grundwasserschutz und nachhaltige Landwirtschaft, war gut besucht und stark nachgefragt.
„Mit unseren Standführungen und Demonstrationsflächen haben wir viele Menschen erreicht und unsere Forschungsergebnisse gut vermitteln können. Diese große Veranstaltung bietet den idealen Rahmen für einen regen Austausch – auch mit interessierten, konventionell wirtschaftenden Betriebsleiter:innen“, sagte Esther Mieves, Koordinatorin des PFN. „Oft kam auch die Nachfrage: Wann wird es ein Praxisforschungsnetzwerk auch in unserem Bundesland geben? Das zeigt uns: Wir sind in Hessen auf dem richtigen Weg, um Fragen aus der Praxis mit und für die Praxis zu beantworten.“

Wasserschonende Landwirtschaft: Ökolandbau bietet zahlreiche Ansätze

Tim Treis, Sprecher der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen, dem Projektträger des PFN, zog ein positives Gesamtfazit der Veranstaltung: „Diese Ökofeldtage haben eindrucksvoll gezeigt, wie wir eine klimaresiliente Wirtschaftsweise in der Landwirtschaft realisieren können. Der Ökolandbau geht hier mit gutem Beispiel voran und bietet zahlreiche Ansätze, die auch in der konventionellen Landwirtschaft umgesetzt werden können – von vielfältigen, wasserschonenden Fruchtfolgen über den energieeffizienten Einsatz von Landtechnik bis hin zu nachhaltigen Tierhaltungssystemen. Nun gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Ansätze in die Breite zu tragen.“

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