11. Mai 2023

Vorsicht Greenwashing

Der Begriff Regenerative Landwirtschaft näher betrachtet

Im Bioland-Fachmagazin ist in der April Ausgabe 2023 der Artikel „Vorsicht Greenwashing“ erschienen. Hierin wird dargestellt, wie der Begriff „Regenerative Landwirtschaft“  zunehmend beim Ringen um die Vormachtstellung im Agribusiness verschwimmt.

Der Artikel ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.bioland.de/fachinfos/news-1/detail/vorsicht-greenwashing

Die VÖL Hessen schließt sich dieser Einordnung ausdrücklich an. Wir begrüßen ebenfalls, dass “ einige regenerative Praktiken, die in der konventionellen Landwirtschaft eingeführt werden.“ Aber: „Da es keine einheitliche wissenschaftliche oder gesetzliche Definition gibt, wurde der Begriff in den letzten Jahren zunehmend missbräuchlich verwendet.“

Es gilt also genau hinzuschauen, wenn es um die Einordnung von Vorhaben unter dem Titel „Regenerative Landwirtschaft“ geht.

Ein Positivbeispiel ist z. B. das Projekt „Climate Farming“, dass die VÖL Hessen  als assoziierter Partner unterstützt. Im Rahmen des Projektes sollen zukunftsweisende Beratungs- und Schulungsmaterialien zur Klimaanpassung  entwickelt werden.

Weitere Beiträge

Resilienz der hessischen Landwirtinnen und Landwirte dauerhaft stärken

Heute wurde die 78. Landwirtschaftliche Woche Nordhessen in der Stadthalle Baunatal eröffnet. Neben dem hessischen Landwirtschaftsminister Ingmar Jung sprachen auch die Para Dressurreiterin Angelika Trabert und Landwirt Christoph Rothaupt zum diesjährigen Hauptthema „Resilienz“.

Weltbodentag 2025 – VÖL Hessen ruft zu einem nachhaltigen Umgang mit der überlebenswichtigen Ressource Boden auf

Wer an Archive denkt, hat oft staubige Akten und alte Bücher im Kopf. Doch auch Böden können Archive sein – voller spannender Spuren vergangener Zeiten. Sie bewahren Zeugnisse der Natur- und Kulturgeschichte, oft direkt unter unseren Füßen. In besonderem Maße tun dies sogenannte Archivböden. Dieser Bodentyp ist heute zum Boden des Jahres 2026 ernannt worden, mit dem Hessischen Landwirtschaftsminister Ingmar Jung als Schirmherrn.

Vorsorgeprinzip ausgehebelt, Wahlfreiheit genommen und kein Verbot von Patenten auf Saatgut

Heute Morgen wurde das Ergebnis der Trilogverhandlungen zwischen EU-Kommission, Rat und Europaparlament zur Regulierung der Neuen Gentechnik (NGT) bekannt. Zentrale Punkte sind die Zulassung von Patenten und ein beschleunigtes Zulassungsverfahren ohne umfassende Risikobewertung für Umwelt und Gesundheit für NGT-veränderte Pflanzen.